Interessantes aus der MiHu Projektarbeit

Titelseite des Dokumens "Ergebnisse und Handlungsanweisungen für die Umsetzung von Midi-Hubs"

Zum Abschluss des Projekts hat das Konsortium zusammenfassende Einschätzungen und Schlussfolgerungen zu den
unterschiedlichen Themenbereichen des Forschungsprojekts MiHu sowie Handlungsanweisungen für eine mögliche praktische Umsetzung von Midi-Hubs formuliert.

Logo des WU Research Institute for Supply Chain Management

Für das Projekt MiHu wurden am Forschungsinstitut für Supply Chain Management der Wirtschaftsuniversität Wien im Rahmen einer in englischer Sprache verfassten Masterarbeit verschiedene Entscheidungshilfe-Werkzeuge in Bezug auf ihre Eignung für die Auswahl eines passenden Midi-Hub Standortes in Wien untersucht. Für 9 potenzielle Standorte wurden die Ergebnisse der beiden Methoden Analytischer Hierarchie Prozess (AHP) und Entscheidungsmatrix im Detail analysiert.

screenshot of the start page for replay of the video of the ECOMM online debate

Aufgrund der Covid-19 Pandemie konnte die Europäische Mobilitätsmanagement-Konferenz 2020 nicht wie geplant in Portugal stattfinden. Stattdessen wurden ausgewählte Vortragende eingeladen, ihre Arbeiten und Lösungsansätze in einer Serie von Online-Debatten zu aktuellen Themen des Mobilitätsmanagements zu präsentieren. Dr. Alexandra Anderluh vom MiHu Projektpartner WU FI-SCM stellte den Midi-Hub Ansatz im Rahmen der Debatte 2 "Circular Economy and Shared Economy: Mobility as a Business" vor.
 

Auszug aus der Titelseite des AHP-Papers

Im Rahmen des Projekts MiHu wurde am FI SCM der Wirtschaftsuniversität Wien ein auf dem Analytischen Hierarchieprozess (AHP) basierendes Modell entwickelt, das als Entscheidungsunterstützung für die Auswahl eines potenziellen Standortes für einen Midi-Hub in Wien herangezogen werden kann. Am MiHu Projekt mitwirkende Forscherinnen und Forscher haben ihre Forschungsergebnisse zum AHP-Modell für die Midi-Hub Standortwahl in einem wissenschaftlichen Artikel (Paper) publiziert und auf der internationalen Konferenz City Logistics 2019  in Dubrovnik präsentiert. 

Logo der Universität für Bodenkultur

Im Rahmen einer Masterarbeit an der Universität für Bodenkultur (BOKU) wurden die Chancen, Herausforderungen, sowie Kooperationspotentiale analysiert, die der Einsatz eines Midi-Hubs in der Stadt Wien mit sich bringen könnte. Die Erwartungsanalyse der Stakeholdergruppen (Stadtverwaltung Wien, Bürger und KEP-Dienstleister) zeigte, dass diese sich durch den Einsatz eines Midi-Hubs die Einsparung von CO2, sowie die Verbesserung der Luftqualität in Wien erwarten würden.

AHP Comparison Matrix

Aufgrund der allgemeinen Verknappung des städtischen Raums besteht eine große Herausforderung darin, einen geeigneten Standort für einen Midi-Hub zu finden. Im Projekt MiHu wurde die Methode 'Analytischer Hierarchieprozess' (AHP) angewandt, um quantitative und qualitative Kriterien für die Standortwahl eines Midi-Hubs zu berücksichtigen. Durch die Einbeziehung von drei Stakeholdergruppen (Stadt Wien, Logistikunternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger) in die Bewertung der Kriterien wird die Sicht der drei Gruppen im Modell abgebildet.

Teilnehmer*innen am MiHu-Workshop arbeiten aktiv mit

Warum muss sich die Paketzustellung in der Stadt in den nächsten Jahren verändern? Was sind innerstädtische Güterverteilzentren und welche Auswirkungen kann die Einrichtung dieser Verteilzentren in Städten auf soziale und ökologische Aspekte der Logistik haben? Und last but not least – welche Serviceangebote wünscht sich die Bevölkerung in diesen innerstädtischen Verteilzentren?